| Im "Schmalspurbahn-Archiv" (transpress - Kieper / Preuß / Rehbein) sind Informationen zur Geschichte der jetzt stillgelegten Industriebahn Halle zusammengetragen, die hier zitiert werden sollen: |
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| Zur Halle-Hettstedter Eisenbahn gehörte eine vom Sophienhafen zum Staatsbahnhof Halle führende regelspurige Hafenbahn. Um die im Süden der Stadt Halle gelegenen Maschinenfabriken auch über diese Hafenbahn bedienen zu können, errichtete man an der Kreuzung Turmstraße einen Betriebsbahnhof mit einer schmalspurigen Anschlußbahn. Sie führte mit ihren Gleisen in sehr engen Bögen fast durch jedes Fabriktor und teilweise sogar bis in die Produktionshallen. Der Betrieb der Industriebahn wurde am 13. Februar 1895 eröffnet. | |
| Die Länge der Strecke beträgt 1,21 km und umfaßte anfangs sieben Fabrikanschlüsse. 1950 wurde die Industriebahn von der DR übernommen, wodurch sie die einzige Schmalspurbahn der Rbd Halle wurde. Obwohl nur noch drei Werksanschlüsse zu bedienen sind, ist sie noch in Betrieb (Stand: 1981). |
| Es standen zwei kleine, gedrungene B-Naßdampf-Tenderlokomotiven von der Firma Hagans (Erfurt) zur Verfügung. Da sie ausschließlich zur Beförderung von regelspurigen Güterwagen auf Rollböcken vorgesehen waren, besaßen die Maschinen keine Mittelpuffer-Kupplungen, sondern vorn und hinten je eine lange Kuppelstange; die vordere konnte bei Bedarf hochgeklappt werden. |
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Die Dieselloks von 1953 wurden in den 80er durch zwei von der Normalspur auf Meterspur umgespurte orangefarbige! Kö ersetzt. Informationen zum Lebenslauf dieser beiden Lokomotiven gibt es bei www.deutsche-kleinloks.de Zwei Ns3-Loks kamen 1965 von den Franzburger Kreisbahnen zur Industriebahn Halle und wurden 1984 verschrottet. 1983 baute das Reichsbahnausbesserungswerk "Ernst Thälmann" Halle zwei Kleinloks auf 1000 mm Spurweite um. Die als 199 003 und 199 004 bezeichneten Loks setzte man ab 1984 auf der Industriebahn Halle ein. Quelle Beide Lokomotiven waren Ersatz für die der Industriebahn Halle. Nach der Stilllegung waren beide Loks Jahrelang auf einen Flachwagen abgestellt, welcher im Bereich des Bw Halle G abgestellt war, und kamen zuletzt in den Harz, von dort gingen sie 2006 an BSW Gruppe Traditionsgemeinschaft Bw Halle P e. V., Halle: „199 003-5“ und „199 004-3“. Die 199 003 ist seit 11. Juni 2007 im Besitz der IG Hirzbergbahn e.V. und steht seit 13. Juni in Georgenthal. Quelle Zum Ende wurde aufgrund der zunehmenden Abgängigkeit der Rollböcke eine der zwei Rollbockgruben für den Rollwagenbetrieb umgebaut. Die Rollwagen kamen von der Hohenlimburger Stadbahn(?), auf jeden Fall gebraucht aus dem "Westen". Der Einsatz stieß auf technische Probleme, ausserdem war sowieso bald Schluss. Weiter Informationen, auch über Gleispläne o.ä., per eMail wären sehr willkommen! |
1)
B = 2 miteinander gekuppelte Achsen,
n = 5 Mp Achslast,
2 = 2 Zylinder,
t = Tenderlokomotive
2)
B = 2 miteinander gekuppelte Achsen,
d = Dieselmotor,
m = 6 Mp Achslast
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Weiter Infos und reichlich Fotos gibts auf
www.stillgelegt.de,
ulrich-heilmann
und auf
www.bahnstatistik.de
Infos zum Verbleib der Rollböcke gibts auf www.stillgelegt.de und in zwei Artikeln: [1], [2]. Infos zu den Kleinlokomotiven Wikipedia 1 Wikipedia 2 und Selketalbahn 1 Selketalbahn 2 Infos zum Verbleib von Lokomotiven gibts auf www.selfkantbahn.de Noch mehr Bilder gibt es hier: www.kipplore.de und hier: Jörgs Eisenbahnen Historische Bilder von Andreas Bärwald gibt es hier: www.kipplore.de
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